Klinikkongress Ruhr – MACH4 präsentiert zusammen mit dem Fraunhofer IML Wege zu einer besseren Patientenversorgung in Kliniken
Bochum, im September 2011 – Am 26. und 27.9.2011 fand im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund der Klinikkongress Ruhr statt. Fast 400 Teilnehmer folgten dem Aufruf zu einem interessanten Programm, das der Veranstalter Medecon Ruhr zusammengestellt hatte. MACH4 präsentierte sich hier zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML im Ausstellungsbereich, steuerte aber auch zwei Vorträge zum Thema Patientensicherheit in Kliniken und Arzneimittellogistik bei.

Kombination von Fachvortrag und Ausstellung
Neben informativen Fachvorträgen zu verschiedenen Schwerpunkten wie Qualität, Mitarbeiterförderung, Forschung und Entwicklung und neue Versorgungsmodelle präsentierten fast 40 Aussteller dem Fachpublikum aus dem Klinikbereich ihre Lösungen. MACH4 und das Fraunhofer Institut zeigten als Mitglieder eines Partnernetzwerkes auf ihrer Ausstellungsfläche das Konzept „Medi2Food“. Die Kombination von Speisen- und Medikamentenversorgung wurde untermalt durch die praktische Demonstration der MACH4 Unidose für die automatische Herstellung von Schlauchblistern. In ihrem Vortrag stellten Gregor Malajka, Geschäftsführer der MACH4 Pharma Systems, sowie Dr.-Ing. Sebastian Wibbeling, Abteilungsleiter Health Care Logistics des Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML das Konzept im Detail vor. Die beiden Herren demonstrierten in diesem Zusammenhang beeindruckende Zahlen über vermeidbare Medikationsfehler. So gibt es allein in Deutschland pro Jahr mehr als 8.000 Todesfälle aufgrund falscher Medikation. Die Kombination der Speisen- mit der Medikamentenversorgung hilft, diesen Materialfluss zu einem sicheren Prozess zu machen.
Auf die Arzneimittellogistik und ihren Beitrag zur Patientensicherheit ging Holger Wallat, Geschäftsführender Gesellschafter der MACH4 Pharma Systems, dann in einem zweiten Vortrag genauer ein. Er stellte anhand der MACH4-Produktfamilie Lösungen für die gesamte Arzneimittellogistikkette vor. Denn das Bochumer Unternehmen automatisiert die Medikamentenlogistik von der Anlieferung durch die Industrie, das Rohstofflager bis hin zur patientenindividuellen Ausgabe ans Bett des Patienten. Durch modernste Kommisioniertechnik sei es das Ziel, dem Patienten eine fehlerfreie und zugleich kostengünstige Medikation bereit zu stellen und somit die Versorgungsqualität zu verbessern.

In der Nähe des Kunden
Nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe der MACH4 zu den Kongressbesuchern aus der Region wurde das Angebot der Bochumer mit großem Interesse aufgenommen. Durch die beiden Vorträge und die Ausstellung einer Blistermaschine konnten den Teilnehmern die technischen Möglichkeiten einer zur Steigerung der Patientensicherheit beitragenden Arzneimittellogistik aufgezeigt werden.
Die beiden Geschäftsführer Holger Wallat und Gregor Malajka zogen entsprechend ein überaus positives Fazit: „Wir freuen uns auf interessante Projekte, wo unsere Produkte einen entscheidenden Beitrag zur Patientenversorgung leisten können. Gleichzeitig danken wir allen Besuchern für das rege Interesse und dem Veranstalter Medecon Ruhr für eine in allen Aspekten gelungene Fachtagung“.




